Die Musen von Malcesine erwecken die Geschichte des Gardasees

Die Musen von Malcesine erwecken die Geschichte des Gardasees

Rund um den Gardasee gibt es Kultur im Überfluss und es ist manchmal schwierig den Überblick zu behalten, welches Highlight einen Ausflug im Urlaubsplan verdient. Der Ort Malcesine wartet mit zwei besonderen Museen auf, die den Reisenden komplett in den Bann des Sees und der Natur ziehen können. Das Museum für Naturgeschichte des Monte Baldo und des Gardasees ist ein grandioses Sammelsurium an Fakten und Wissenswertem über die Region. Im etwa vier Kilometer entfernt liegenden Cassone erzählt das Seemuseum traditionelle Legenden und Geschichten des Sees. Beide Museen sind kleine Perlen, die auf einer Urlaubsreise den Unterschied ausmachen können.

1. Museo di storia naturale del Monte Baldo e del Garda
Castello Scaligero di Malcesine - Via Castello, 39

Das Museum ist ein Werk, in das viele Ideen und ein gehöriger Schuss Kreativität eingeflossen sind. In insgesamt neun Sälen wird der Gardasee vom Grunde auf erklärt. Die Flora und Fauna des Sees und des angrenzenden Monte Baldo bilden zwar Gegensätze, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, jedoch genau das gibt ein hervorragendes Gesamtbild der Region. In den ersten vier Sälen befindet sich der Besucher in der Tiefe des Sees, der er von Raum zu Raum weiter entkommt. Im fünften Saal verlässt er den See schließlich und sieht nun Natur und Vegetation um sich herum. Bis zum neunten Saal werden nun die Höhen des Monte Baldo erklommen. Die Tier- und Pflanzenwelt des Hochgebirges bildet den Abschluss der faszinierenden Reise.
Das Museum ist eingebettet in das Scaligero-Schloss. In dem 2008 komplett renovierten Museumsbereich werden alle Lebensbereiche der Welt um den Gardasee herum erklärt und anschaulich gemacht. Das durchdachte Konzept baut auf einfache Faktenvermittlung und Aktivierung der Besucher, die als Entdecker viele Aha-Erlebnisse haben.

2. Museo del Lago di Cassone
Cassone di Malcesine - Via Porto, 5

Ein Team von Mitarbeitern im Seemuseum im Ortsteil Cassone hat sich zum Ziel gesetzt die Geschichte des Sees und der Menschen, die an ihm wohnten und wohnen, zu erzählen. Die Sammlung besteht aus allerlei Werkzeugen, die zur Fischerei benutzt wurden. In den sehr liebevoll gestalteten Räumlichkeiten werden Boote, Werkzeuge, Netze und andere Alltagsgegenstände der Vorfahren zu neuem Leben erweckt.
Eine Besonderheit findet sich aber direkt außerhalb des Museums. Der Aril ist der kürzeste Fluss der Welt. Er fließt direkt am Gemäuer des Museums vorbei und bietet malerische Einblicke in das Leben des Fischerdorfes.

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